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Sorgfältig eingebettet

In unmittelbarer Nähe des Seebads und des Jachthafens: das «Rivage» in Bottighofen TG.

Für die runden Partien wurden Radiusdämmplatten eingesetzt.

Das Wetter kann auch anders als auf diesem Bild: Am See sind Gebäude teils heftigen Winden ausgesetzt und müssen entsprechend widerstandsfähig sein.

Die mehrteilige, dilatierte Fensterbankausführung können thermische Längenänderungen zwängungs- und wartungsfrei aufnehmen.

Traumhafte Lage am Bodensee, hoher Ausbaustandard – willkommen im «Rivage» in Bottighofen TG. Was für die neun Mehrfamilienhäuser in der Uferzone gilt, stimmt auch für die Details an der Fassade: Sie wurden mit viel Fingerspitzengefühl ins grosse Ganze eingebettet.

«Rivage» klingt nach Grand-Hotel an der Côte d'Azur. Doch die neun Mehrfamilienhäuser stehen nicht etwa an der französischen Mittelmeerküste, sondern im Thurgau am schönen Bodensee. Dennoch: Die Vorstellung von Meer und Luxus ist nicht weit hergeholt. Denn in Bottighofen gibt es einen schicken Jachthafen, exquisite Restaurants und einen schmucken Badeplatz – alles in nächster Nähe des «Rivage». Die Überbauung mit 147 Eigentumswohnungen wurde von 2019 bis im Frühjahr 2022 erstellt und trägt das Ufer, französisch «Rivage», nicht nur im Namen. Sie soll sich harmonisch in die Uferzone einfügen – von der Anordnung der Gebäude bis zur Farbe und zum Material der Fassade.

Wo früher eine Wiese mit einem alten Militärbunker und Panzersperren war, präsentiert sich heute eine Parkanlage. Der denkmalgeschützte Bunker ist noch da, aber von Pflanzen umgeben. Die fünfstöckigen Häuser sind locker und scheinbar zufällig im neuen Park angeordnet. Das trägt zur natürlichen Wirkung bei, die der ortsansässigen Bauherrschaft Best-Immo-Invest AG ein zentrales Anliegen war. Geschäftsführer Marc Wirz: «Uns war wichtig, dass die Gebäude nicht herausstechen, sondern sich mit der Uferzone verbinden. Dazu passen auch die seenahen Farben und die grobe Körnung des Verputzes.» Der See hat allerdings nicht nur die Farben, sondern auch die Anforderungen an die Fassade geprägt.

Biozidfreie Dickschicht
So nah am See sind Gebäude besonders stark Wind und Wetter ausgesetzt. Hin und wieder prallt der Wind vom See her mit Wucht auf die Fassade, transportiert Feuchtigkeit mit – und möglicherweise auch Sporen von Algen und Pilzen. Bei Seeanstoss werden im Fassadenbau deshalb üblicherweise Biozide eingesetzt. Doch die Bauherrschaft des «Rivage» wünschte sich eine möglichst biozidfreie verputzte Aussenwärmedämmung. Das war eine von mehreren Herausforderungen, die sie gemeinsam mit der Malergeschäft Aemisegger AG und dem Systemhalter Karl Bubenhofer AG anpackte.

Im Gespräch einigte man sich, die Einbettschicht mit einer Dickschicht von währschaften 12 bis 14 Millimetern biozidfrei zu wählen. Diese ist hydroaktiv, kann also Feuchtigkeit aufnehmen und später wieder abgeben. Für den Deckputz und Farbanstrich wählte man Produkte mit integriertem Filmschutz gegen Algen- und/oder Pilzbewuchs (KABE Wancolith Deckputz und Farbe). Die frühe Klärung solcher Fragen und die enge Zusammenarbeit seien für die Malergeschäft Aemisegger AG enorm wertvoll gewesen, sagt Geschäftsführer Pascal Aemisegger: «Das Projekt war sehr anspruchsvoll. Gerade in solchen Fällen ist es für uns wichtig, mit einem starken Partner zusammenzuarbeiten. Das Know-how der KABE-Mitarbeitenden ist so gross, dass selbst ich als erfahrener Unternehmer noch dazulernen konnte.» Erfahrung, Teamwork und das richtige Material waren auch bei den Details der Fassade gefragt.

Praktisch: Zweilagige Dämmung
Die Knacknuss hier waren die zahlreichen Übergänge von Kalt- zu gedämmten Bereichen und die Anschlüsse der Fassade an massive Bauteile. Es galt, die Unterschiede aufzufangen, sodass die Aussendämmung aus Mineralwollplatten zu den massiven Bauteilen bündig ist und diese Wechsel der Bauteilekonstruktionen dilatiert werden konnten. Um das zu erleichtern, wurde mit einer zweilagigen Dämmung gearbeitet – eine Schicht mit 200, eine mit 80 Millimetern Dicke. Der Vorteil: Für die Feinjustierung bei Anschlüssen muss keine dicke Platte eingefügt werden, sondern lediglich ein handliches 80-Millimeter-Passstück. Solche Details sind der sauber verputzten Fassade nicht mehr anzusehen. Sie sind unscheinbar ins grosse Ganze eingefügt – wie das «Rivage» in der Uferzone des Bodensees.

PR-Artikel Architektur + Technik «Sorgfältig eingebettet»

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