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Das neue Wahrzeichen von Einsiedeln

Das runde Panoramarestaurant scheint über dem Siloturm zu schweben. Die dunkle Farbe der Fassade verstärkt diesen Effekt.

Zusätzliches Wahrzeichen neben dem Kloster (im Hintergrund): der Gastro- und Eventbau SILO in Einsiedeln.

Für die runde Fassade wurden passgenaue Steinwoll-Dämmplatten produziert.

Einsiedeln ist bekannt – in erster Linie für das Kloster, das jährlich viele Besuchende verzeichnet. Nun prägt ein weiteres Wahrzeichen das Dorf: ein 30 Meter hoher Turm mit Panoramarestaurant. Sein Name «Silo» kommt nicht von ungefähr. Der Gastro- und Eventbau entstand aus einem ehemaligen Sägemehlsilo.

Der Turm ist weitherum sichtbar, besonders das runde Panoramarestaurant obendrauf. Entsprechend können Gäste von dort eine 360-Grad-Rundsicht über Einsiedeln und die umliegende Bergwelt der Voralpen geniessen. Ein Bau mit spannungsreicher Architektur und spannender Geschichte. Sie beginnt damit, dass die Raumnutzung der Bauherrschaft nicht ganz aufgehen wollte: Die Leuthold Mechanik AG (HLM) besass nach der Übernahme und dem Umbau einer ehemaligen Möbelfabrik einerseits ein Sägemehlsilo, das sie nicht brauchte, andererseits fehlte ihr ein Personalrestaurant. Das passte schlecht zusammen, eine Kantine im Turm war undenkbar – bis sich die Firma HLM und das Architekturbüro WPP Architektur Raum Umwelt AG doch damit beschäftigten. Und wie!

Aus Sägemehlsilo wird Gastronomie-Hotspot
Gemeinsam entwickelten sie die Idee, das gesamte Silo in einen gastronomischen Hotspot zu verwandeln. So entstand nach umfangreicher Planung und zwei Jahren Bauzeit das SILO in seiner heutigen Form: im Parterre die Kantine mit 70 Plätzen, im ersten Obergeschoss ein Foyer mit Ausstellungsraum, im zweiten die Küche, im dritten eine flexibel nutzbare Lounge. Auf dem ursprünglichen Silo-Dach wurde eine Terrasse gebaut, darüber das rundum verglaste Panoramarestaurant.

Kubischer Turm erhält runden Kern
In der Mitte des alten Betonsilos hat WPP einen Erschliessungskern platziert, in dem sich die Treppe rund um einen verglasten Lift legt. Dieses runde Element im kubischen Bau ist auch von aussen sichtbar. «Hier spielen wir mit Assoziationen», sagt Walter C. Petrig, Architekt und Verwaltungsratspräsident der WPP Architektur Raum Umwelt AG. «Bei einem Silo denkt man doch unweigerlich an einen runden Bau.» Auf den neuen Erschliessungsturm wurde die runde Stahlkonstruktion des Panoramarestaurants gesetzt. Sie kragt bis zu 15 Meter aus und scheint deshalb über dem bisherigen Silo zu schweben. Um diesen Effekt noch zu verstärken, setzte das WPP-Team auch auf einen starken farblichen Kontrast: Die Restaurantplattform ist blau, das Silo darunter dunkelgrau – wie das damit verbundene Industriegebäude. Dass die Fassade so dunkel und teils rund ist, war eine von vielen Herausforderungen beim Bau.

Wie dunkel darf die Fassade sein?
Dunkle Farben bergen das Risiko, dass sich eine Fassade unter der Sonneneinstrahlung überhitzt. «Das mussten wir im Griff haben. Gerade deshalb haben wir uns für Produkte der Karl Bubenhofer AG entschieden», erklärt Walter C. Petrig. Die Anbieterin von Beschichtungslösungen beurteilt die Funktionstauglichkeit dunkler Fassaden primär anhand des sogenannten TSR-Werts. TSR steht für «Total Solar Reflectance». Dieser Wert gibt also an, wie viel Solarstrahlung eine Oberfläche tatsächlich reflektieren kann und wie warm oder kalt sie demnach ist. Den TSR-Wert bestimmen die Fachleute mit einem UV-VIS-NIR-Spektroskopie-Messgerät. Ergänzende Beurteilungskriterien wie Exposition, konstruktiver Wetterschutz etc. geben den Systemaufbau dann vor. Sind alle Kriterien geprüft, erteilt die Karl Bubenhofer AG als Systemanbieterin eine objektspezifische Freigabe. So geschah es auch beim SILO-Projekt in Einsiedeln.

Rundum gelungen
Hier kam das Dämmsystem wancortherm 33 COMPACT PRO mit Steinwoll-Dämmplatten und doppelter Gewebeeinbettung zum Einsatz. Der 2-mm-Deckputz in Weiss wurde zweifach mit WANCOLITH NIRtherm Farbe AS-PROTECT gestrichen. Dieses System bot auch eine Lösung für die Rundungen des Erschliessungsturms, wofür Radiusplatten passgenau als Formstücke produziert wurden. So kann nicht nur eine runde Fassade entstehen, sondern überhaupt eine runde Sache. Wie das SILO, das neue Wahrzeichen von Einsiedeln.

PR-Artikel Architektur+Technik 08/2021: Das neue Wahrzeichen von Einsiedeln

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